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Album Reise- und Sportfreunde 04


Vietnam
Hanoi, Nha Trang
29.07. bis 18.08.2011


Flug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi. In Hanoi dann eine kleine Altstadtführung, mit Nationalmuseum, Roter Fluß und natürlich durfte auch ein Mausoleums Besuch nicht fehlen. Von hier aus sollte es auch am nächsten Morgen in Richtung Halong Bucht, auf die Emeraude gehen. Da aber genau zu diesem Zeitpunkt ein Unwetter aufzog, durften die Schiffe den Hafen 2 Tage lang nicht verlassen. Also kurzerhand Programmänderung: Tagesausflug nach Ninh Binh in die "Trockene Halong Bucht". Von Hanoi aus sind es ca. 100 km, also fast 2 Stunden Fahrt, die sich aber letztendlich gelohnt haben. In der Umgebung befinden sich unzählige, bizarre und meist bewachsene Kalkfelsen. Diese sind durchzogen von Flüssen, Wasserläufen und kleinen Kanälen. Dazwischen immer wieder Reis- und Lotusblütenfelder, Tempel und Pagoden.

Mit kleinen Booten ging´s dann auch direkt hinein in die Wasserläufe, die umrahmt von den riesigen Kalksteinfelsen ein tolles Panorama boten. Einige Felsen konnten wir auch durchfahren,  an den unterspülten Felsformationen merkt man dann, dass diese Region früher auch vom Meer bedeckt war, das erinnert stark an den Khao Lak Nationalpark in Thailand.
Von Hanoi dann Weiterflug nach Nha Trang, vom Airport zum Hotel sind es ca. 30 Autominuten. Hotel war das Evason Ana Mandara, direkt an einem schönen, hoteleigenen Sandstrand. Es liegt etwas außerhalb von Nha Trang, die Bungalows sind in eine herrliche, immer gepflegte Grünanlage eingebettet. 

Wir hatten einen Seeview Bungalow in Reihe 2 - Nummer 204 - , mit kleiner Terrasse und offener Dusche. Man hat hier Ruhe, einen herrlichen Blick auf Meer und zum Strand sind es grade 20 m. Am Strand gibt es reichlich Sonnenschirme, Liegen und immer frische Badetücher. Nicht zu vergessen, die kleinen Erfrischungen zwischendurch! In der gesamten Anlage ist der Service einfach Spitze, das Personal freundlich und zuvorkommend - es bleiben keine Wünsche offen. Es gibt 2 Restaurants direkt am Strand, Abend´s werden auch einige Tische direkt auf dem Strand eingedeckt. Das Essen ist hervorragend, auch beim Frühstück fehlt es an Nichts! Evason Ana Mandara - gerne mal wieder.

Ein Tagesausflug zu den Ba Ho Wasserfällen stand ebenfalls auf dem Programm, mit dem PKW benötigt man etwa 40 Minuten von Nha Trang aus. Am Stausee vorbei, schlängelt sich eine schmale Straße entlang dem Flusslauf hinauf zu den Wasserfällen. Bananenplantagen, Jackfruchtbäume und Natur pur prägen hier das Bild, in den kleinen "Wasserbecken" unterhalb der Wasserfälle, kann man sich gut abkühlen und die Ruhe genießen. In den 3 Stunden, in denen wir hier waren, kam keine Menschenseele vorbei - nach dem Picknick ging´s dann direkt wieder Richtung Evason und noch mal für 2 Stunden an den Strand. 
Auch für einen kleinen Abstecher zum Markt, in einen Kindergarten, eine Schule und zu einigen der unzählig vielen, kleinen Handwerksbetriebe war noch Zeit. Hier wurden wir zu jeder Zeit freundlich aufgenommen und konnten uns so einen kleinen Einblick ins tägliche Leben der Einheimischen verschaffen. Haupttransportmittel, wie überall in Vietnam - das Moped, ein Wahnsinn was hiermit alles transportiert wird.


Wer Abends gern unterwegs ist, um in einem der vielen kleinen Restaurants zu essen, wird nicht enttäuscht, die einheimische Küche ist einfach genial, abwechslungsreich und immer kommt frische Kost auf den Teller. Übrigens kann man zum Hotel auch direkt am Strand entlang laufen, keine 15 Minuten dauert der Weg und man umgeht so auch zugleich den Hupkonzerten und dem Moped Chaos auf den Straßen. Shopping - auch kein Problem in Nha Trag.

Vietnam
Hoi An, Da Nang
01.08. bis 20.08.2010


Flug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi und weiter nach Da Nang. Mit dem Taxi zum Hotel, das in der Nähe von Hoi An liegt, sind es ca. 45 Minuten Fahrzeit, Taxi kostet 19 US$. Rückflug dann über Saigon nach Frankfurt.
Hotel war das Palm Garden Resort in Hoi An, direkt an einem herrlichen, 50m breiten Strand gelegen. Das Hotel wurde vor sieben Jahren eröffnet und war über Jahre hinweg das einzige Strandhotel zwischen Da Nang und Hoi An. Wer Ruhe und Erholung mag, der ist hier genau richtig - reichhaltiges Frühstück, tolle Gartenanlage, ausreichend Liegen und Sonnenschirme am Strand, an dem es keine "Hektik" gibt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den "Wolkenpass".

Am Morgen kann man noch die Fischer bei Ihrer Arbeit beobachten und ggf. selber mit anpacken, ob das in Zukunft so bleibt, ist allerdings fraglich. Durch den Bauboom, der zur Zeit in vollem Gange ist, wird die gesamte Küste von Da Nang bis Hoi An mit Hotels, Villen und Appartementanlagen zu gebaut. Nach Hoi An, dass vom Krieg weitesgehend verschont blieb, fährt täglich mehrmals ein kostenloser Shuttle Bus. Das bezaubernde, kleine Hafenstädtchen zählt zum Unesco Weltkulturerbe und bekommt Abends, wenn tausende Lampions die kleinen Restaurants am Fluss erhellen, ein ganz besonderes Flair.

Abends kann man auch im Hotel selber essen, das Restaurant Colibri ist nur wenige Meter vom Strand entfernt, man schaut direkt auf´s Meer und sieht auch wieder die kleinen Fischerboote. Vom Hotel aus , gleich auf der anderen Straßenseite, gibt es einige kleine Restaurants. Hier kann man recht preiswert seinen Abend verbringen, das Essen ist perfekt und immer frisch, man fühlt sich schon nach dem ersten Besuch pudelwohl.


Wir erinnern uns gern an die gemütlichen Abende im Huong Viet zurück !!! Auch zu empfehlen ist das Song Xanh, es liegt direkt am Fluss, vor der Brücke nach Hoi An.
Ein Tagesausflug nach Hue, einer alten Kaiserstadt nördlich von Da Nang gelegen, führte uns direkt über den Wolkenpass. Hier kann man noch die Befestigungsanlagen der Franzhosen und der Amerikaner sehen, man hat einen herrlichen Blick auf die Bucht von Da Nang. Weiter nach Hue, wo die Zitadelle, die Pagoden und die Begräbnisanlage der alten Kaiserdynastie im Süden der Stadt sehenswert sind. Die Fahrt dauert allerdings gefühlte 10 Stunden, man staunt über die unzähligen Mopeds, Hupkonzerte, die Fahrweise und wundert sich, dass nix passiert. Sollte es mal regnen, haben wie durch Zauberhand plötzlich alle ein Regencape an, Touristen wird natürlich sofort ein Schirm angeboten, logisch zum Kauf.
Kleiner Tipp noch zum Hotel: man sollte möglichst nicht die Zimmer Superior Garden View buchen, sind sehr

hellhörig - zumindest haben wir diese Erfahrung gemacht, außerdem konnte man dies bereits in den Hotelbewertungen teilweise rauslesen. Wir haben vor Ort auf Bungalow Beach Front umgebucht. Ansonsten ist Vietnam auf jeden Fall eine Reise wert, die nächste Region wäre sicherlich die Halong Bucht und der Mekong Delta.


=== Ja, und irgendwann muß man halt wieder Heim - aber das Fernweh kommt wieder, das ist sicher !  ===